ComicInk Logo
/11
DER GIESSABEND

Der Gießabend

Eine sehr lokale deutsche Sommerkomödie über den Feierabend in einer Kleingartenkolonie, wenn nach einem trockenen Tag alle gleichzeitig zum Gießen auftauchen. Zwischen Gartentoren, Regentonnen, Schläuchen über den Wegen, Nachbarn mit sehr festen Ansichten über Wasserdisziplin und einer Zucchini, die plötzlich zum Gemeinschaftsthema wird, entsteht ein präziser, liebevoller Blick auf einen typischen Juliabend in Deutschland.

An einem heißen Mittwochabend im Juli wird die deutsche Kleingartenkolonie zum Schauplatz eines stillen Wettkampfs zwischen den Nachbarn. Während alle gleichzeitig gießen wollen, entstehen Konflikte um Schläuche, Regenfässer und die Moral des Wassersparens. Das Chaos erreicht seinen Höhepunkt, als eine riesige Zucchini auftaucht und plötzlich die ganze Anlage in ihren Bann zieht.

ComedyCartoonGerman10 pages
▸ CAST

CHARACTERS

Helmut

supporting

Ein Mann mittleren Alters mit einem runden, freundlichen Gesicht und einem stolzen, zufriedenen Lächeln. Er hat kurzes, hellbraunes Haar und eine leicht korpulente Statur. Er trägt eine saubere, grüne Gärtnerschürze über einem hellen Hemd und eine ordentliche Hose. Er ist oft mit einer voll beladenen Gießkanne unterwegs.

Gärtner 1

supporting

Ein Mann mittleren Alters mit kurzen, braunen Haaren, einem ernsten Gesichtsausdruck und blauen Augen. Er trägt ein einfaches, kariertes Hemd, eine strapazierfähige Gartenhose und robuste Arbeitsschuhe. Seine Hände sind von der Gartenarbeit gezeichnet. Er hat eine leicht gedrungene, aber solide Statur.

Herr Klein

supporting

Ein schlanker Mann im Erwachsenenalter mit kurzen, dunklen Haaren und einem immer leicht triumphierenden Grinsen im Gesicht. Er hat wache, dunkle Augen. Er trägt ein eng anliegendes T-Shirt, das seine schlanke Statur betont, und eine kurze Arbeitshose. Er ist oft mit einem langen, dicken Gartenschlauch zu sehen, den er wie eine Trophäe trägt.

Frau Müller

supporting

Eine Frau mittleren Alters mit kurzen, grauen Locken, die streng zurückgesteckt sind. Ihre Augen sind oft zusammengekniffen, was ihr einen misstrauischen und bösen Blick verleiht. Sie trägt eine geblümte Schürze über einem praktischen Kleid und bequeme Gartenschuhe. Sie hält oft eine leere Gießkanne in ihren Händen.

Herr Bergmann

supporting

Ein älterer Mann mit einem dichten, grauen Schnurrbart und einer Halbglatze. Seine Augen sind freundlich, aber er kann schnell einen ernsten, predigerhaften Ausdruck annehmen. Er trägt eine altmodische Latzhose und ein weites Hemd. Er gestikuliert oft lebhaft mit seinen Händen und ist manchmal mit einem Regenfass oder einer leeren Gießkanne zu sehen.

Frau Schmidt

supporting

Eine ältere Frau mit eleganten, ergrauten Haaren, die zu einer Hochsteckfrisur gebunden sind. Sie hat ein gütiges Gesicht mit Lachfältchen um die Augen und ein ständiges, amüsiertes Lächeln. Sie trägt ein gepflegtes Sommerkleid und eine Strickjacke, oft sitzt sie gelassen mit einer Tasse Tee auf einer Gartenbank.

PAGE 1

Panel 1:Eine breite Luftaufnahme einer deutschen Kleingartenkolonie. Ordentliche Reihen von kleinen Gartenparzellen mit Häuschen, Beeten und Zäunen erstrecken sich unter strahlend blauem Himmel. Die Sonne steht noch hoch. Alles wirkt ruhig und friedlich.

Narrator:Juli. Mittwoch. 18 Uhr. Die heißeste Woche des Jahres.

Panel 2:Ein Gartenbeet mit vertrockneten Pflanzen und ausgerissener Erde. Ein dicker, grüner Gartenschlauch liegt aufgerollt neben dem Beet. Der Boden ist trocken und rissig. Im Hintergrund sieht man die erste Gartenhütte.

Narrator:Kein Regen seit zwei Wochen. Alles vertrocknet.

Panel 3:Nahaufnahme einer Hand, die einen Wasserhahn aufdreht. Der Hahn befindet sich an einer Gartenhütte. Wasser beginnt zu fließen. Die Hand gehört einem Gärtner mittleren Alters mit ernstem Gesichtsausdruck.

Gärtner 1: Endlich! Meine Tomaten sind fast hinüber!

Panel 4:Ein zweiter Gärtner, Frau Müller, steht auf ihrem Grundstück daneben und beobachtet Gärtner 1 mit zusammengekniffenen Augen. Sie hält eine Gießkanne in beiden Händen und schaut böse.

Frau Müller: Moment! Der Schlauch ist MEINER!

Panel 5:Gärtner 1 dreht sich zu Frau Müller um, immer noch den Wasserhahn in der Hand. Sein Gesicht zeigt Überraschung und leichte Verärgerung.

Gärtner 1: Du hattest ihn gestern! Heute bin ich dran!

Panel 6:Ein dritter Gärtner, Herr Klein, taucht hinter einer Hecke auf. Er trägt einen langen, dicken Gartenschlauch über seiner Schulter wie ein Gewehr. Er schaut auf die beiden anderen herab mit einem triumphierenden Lächeln.

Herr Klein: Ihr braucht einen Schlauch? Ich habe den längsten!

PAGE 2

Panel 1:Totale auf die Kleingartenkolonie. Jetzt sind mehrere Gärtner sichtbar, die alle mit Gießkannen, Schläuchen und Eimern unterwegs sind. Überall herrscht reges Treiben. Die Sonne steht tiefer am Horizont.

Narrator:Mittwochabend. Der Moment, in dem alle gleichzeitig gießen wollen.

Panel 2:Nahaufnahme eines Wasserhahns, aus dem nur noch ein schwacher Strahl kommt. Der Druck ist niedrig. Im Hintergrund sieht man Frau Müller, die mit ihrer Gießkanne wartet.

Frau Müller: Was ist denn los? Kein Wasser mehr?

Panel 3:Ein vierter Gärtner, Herr Bergmann, ein älterer Mann mit Schnurrbart, steht neben einem großen Regenfass und predigt zu einer Gruppe von Gärtnern, die um ihn herum stehen. Er zeigt auf das Fass und gestikuliert lebhaft.

Herr Bergmann: Wer noch gießt, zerstört unseren Planeten! Das Regenfass nutzen!

Panel 4:Gärtner 1 schaut auf das Regenfass. Es ist fast leer – nur noch ein paar Zentimeter Wasser am Boden. Sein Gesicht drückt Frustration aus.

Gärtner 1: Das Fass ist ja leer!

Panel 5:Herr Bergmann dreht sich weg und schaut verlegen. Er kratzt sich am Kopf.

Herr Bergmann: Nun ja... ich habe gestern viel gegossen.

Panel 6:Alle Gärtner stehen sich gegenüber und schauen sich an. Die Spannung ist greifbar. Im Hintergrund geht die Sonne weiter unter und taucht alles in warmes, oranges Licht.

Narrator:Ein Wettkampf ohne Regeln. Jeder gegen jeden.

PAGE 3

Panel 1:Herr Klein zieht seinen langen Schlauch über die Erde. Der Schlauch schlängelt sich zwischen den Beeten hindurch wie eine Schlange. Andere Gärtner treten zur Seite, um ihm Platz zu machen.

Herr Klein: Macht Platz! Der längste Schlauch gewinnt!

Panel 2:Frau Müller packt das andere Ende des Schlauchs und zieht daran. Ein Tauziehen entsteht. Beide Gärtner haben angespannte Gesichtsausdrücke.

Frau Müller: Der Schlauch bleibt hier!

Panel 3:Gärtner 1 läuft schnell zwischen den Beeten hindurch und trägt eine Gießkanne. Er versucht, die anderen zu überholen.

Gärtner 1: Ich gieße zuerst!

Panel 4:Herr Bergmann steht auf einem Gartenbeet und hält einen Arm in die Luft wie ein Prophet. Wasser tropft von seinem anderen Arm. Er schaut zum Himmel.

Herr Bergmann: Spart Wasser! Denkt an die Zukunft!

Panel 5:Ein fünfter Gärtner, Frau Schmidt, eine Frau mit ergrauten Haaren, sitzt auf einer Bank und beobachtet das ganze Chaos mit amusiertem Lächeln. Sie trinkt aus einer Tasse Tee.

Frau Schmidt: Jedes Jahr das gleiche Theater...

Panel 6:Totale auf die Szene: Alle Gärtner sind in chaotischer Bewegung. Schläuche liegen kreuz und quer, Gießkannen werden hochgehoben, Menschen rennen. Die Sonne geht fast unter.

Narrator:Das Chaos erreicht seinen Höhepunkt.

PAGE 4

Panel 1:Alle Gärtner bleiben plötzlich stehen und schauen in die gleiche Richtung. Ihre Gesichter zeigen Verwunderung und Ungläubigkeit. Im Hintergrund, am anderen Ende der Kolonie, ist eine riesige, überdimensionale Zucchini auf einem Gartenbeet zu sehen. Sie ist grün und gigantisch.

Narrator:Dann passierte etwas Unerwartetes.

Panel 2:Nahaufnahme der riesigen Zucchini. Sie ist mindestens so groß wie ein Mensch. Die Oberfläche ist dunkelgrün und glänzt. Kleine Blätter ragen oben heraus.

Narrator:Eine Zucchini. Aber nicht irgendeine.

Panel 3:Gärtner 1 läuft schnell auf die Zucchini zu, gefolgt von Herr Klein und Frau Müller. Sie vergessen ihre Schläuche und ihren Wettkampf. Alle drei rennen gleichzeitig.

Gärtner 1: Das ist ja riesig!

Panel 4:Herr Bergmann steht immer noch auf seinem Beet und schadet fassungslos auf die Zucchini. Seine Arme hängen herab. Sein Gesichtsausdruck zeigt völlige Überraschung.

Herr Bergmann: Wessen Zucchini ist das denn?

Panel 5:Frau Schmidt steht jetzt auch auf und geht langsam zur Zucchini. Sie lächelt immer noch amusiert. Sie stellt ihre Teetasse auf die Bank.

Frau Schmidt: Das muss Helmuts Arbeit sein.

Panel 6:Totale auf die Szene: Alle sechs Gärtner stehen jetzt um die riesige Zucchini herum und staunen. Die Schläuche und Gießkannen liegen vergessen am Boden. Die Sonne geht gerade unter und taucht alles in rotes und oranges Licht.

Narrator:Der Wettkampf war vorbei. Ein neuer hatte gerade angefangen.

PAGE 5

Panel 1:Ein sechster Gärtner, Helmut, mittleres Alter mit stolzem Lächeln, kommt aus seiner Gartenhütte und geht auf die Gruppe zu. Er trägt eine Gießkanne.

Helmut: Jaa, das ist meine Zucchini! Beeindruckend, nicht wahr?

Panel 2:Herr Klein beugt sich vor und inspiziert die Zucchini genauer. Er läuft mit seiner Hand über die Oberfläche.

Herr Klein: Wie hast du das geschafft?

Panel 3:Helmut schaut stolz und zeigt auf die Zucchini. Sein Gesicht strahlt vor Zufriedenheit.

Helmut: Richtig gießen! Drei Mal täglich!

Panel 4:Frau Müller und Gärtner 1 schauen sich an. Ein ungeschriebenes Verständnis scheint zwischen ihnen zu entstehen. Ihre früheren Konflikte scheinen vergessen.

Narrator:Eine neue Einsicht breitet sich aus.

Panel 5:Herr Bergmann nickt langsam und hebt seinen Finger, als hätte er eine Erleuchtung. Er schaut auf die Zucchini und dann auf Helmut.

Herr Bergmann: Richtig gießen... ja, das ist das Geheimnis!

Panel 6:Totale auf die Gruppe: Alle sechs Gärtner stehen gemeinsam um die riesige Zucchini herum. Sie schauen sich an und lächeln. Die Spannung ist weg. Ein Moment der Gemeinsamkeit. Die Sonne ist fast weg, der Himmel wird dunkelrot.

Frau Schmidt: Auf Helmuts Zucchini – und auf besseres Gießen!

PAGE 6

Panel 1:Alle Gärtner gehen zusammen zurück zu ihren Beeten. Sie tragen ihre Schläuche und Gießkannen zusammen. Helmut geht in der Mitte und führt die Gruppe an.

Narrator:Die Zucchini hatte das bewirkt, was Worte nicht konnten.

Panel 2:Gärtner 1 und Herr Klein stehen nebeneinander und teilen sich einen Schlauch. Sie schauen sich kurz an und nicken.

Narrator:Der Wettkampf war vorbei. Ein neuer Geist war entstanden.

Panel 3:Frau Müller und Herr Bergmann gießen gemeinsam ein Beet. Sie halten zusammen einen Schlauch. Ihre Gesichter zeigen Frieden und Zufriedenheit.

Frau Müller: Danke für den Schlauch.

Panel 4:Helmut gießt seine riesige Zucchini. Frau Schmidt steht neben ihm und hilft ihm. Sie schauen beide auf die Zucchini mit Stolz.

Helmut: Danke, dass ihr alle unterstützt.

Panel 5:Totale auf die ganze Kleingartenkolonie. Überall gießen Gärtner zusammen. Die Nacht bricht an. Die ersten Sterne sind sichtbar. Die Kolonie ist erfüllt von einem Gefühl der Gemeinschaft.

Narrator:Der Mittwochabend endete anders, als er begonnen hatte.

Panel 6:Nahaufnahme der riesigen Zucchini in der Dämmerung. Wasser tropft von ihrer Oberfläche. Sie glänzt im letzten Licht des Tages. Im Hintergrund sieht man die Silhouetten der Gärtner.

Narrator:Und alles wegen einer Zucchini.

PAGE 7

Panel 1:Alle Gärtner sitzen zusammen auf Bänken und Stühlen um ein kleines Feuer oder eine Laterne herum. Sie haben Getränke in den Händen. Die Nacht ist dunkel, aber das Feuer wirft warmes Licht auf ihre Gesichter.

Gärtner 1: Das war der verrückteste Mittwoch!

Panel 2:Herr Klein lehnt sich zurück und lacht. Sein Gesicht ist entspannt und glücklich.

Herr Klein: Wer hätte gedacht, dass eine Zucchini alles ändert?

Panel 3:Frau Schmidt nickt weise und schaut in die Ferne. Sie lächelt geheimnisvoll.

Frau Schmidt: Das ist Gartenleben. Manchmal braucht man nur das Richtige.

Panel 4:Helmut hebt sein Glas und schaut auf die anderen. Ein Lächeln voller Zufriedenheit.

Helmut: Auf Freundschaft und Zucchinis!

Panel 5:Alle heben ihre Gläser. Sie stoßen zusammen an. Die Gläser klingen aneinander. Ein Moment der Einheit und Freude.

Narrator:Die Kleingartenkolonie hatte gelernt.

Panel 6:Totale auf die Szene: Alle Gärtner sitzen zusammen um das Feuer. Im Hintergrund die dunkle Silhouette der Kleingartenkolonie mit den Häuschen. Der Himmel ist voller Sterne. Ein Gefühl von Harmonie und Gemeinschaft.

Narrator:An diesem Mittwochabend im Juli.

PAGE 8

Panel 1:Der nächste Morgen. Die Sonne geht auf. Die Kleingartenkolonie ist still und ruhig. Das Morgenlicht ist golden.

Narrator:Der nächste Morgen.

Panel 2:Ein Blick auf die riesige Zucchini. Sie steht immer noch auf ihrem Beet. Die Morgensonne bescheint sie. Sie sieht noch größer aus als gestern.

Narrator:Die Zucchini war noch da.

Panel 3:Die Gärtner kommen einzeln aus ihren Häuschen. Helmut ist der erste. Er trägt seine Gießkanne. Die anderen folgen ihm.

Helmut: Guten Morgen! Wollen wir zusammen gießen?

Panel 4:Alle Gärtner nicken zustimmend. Sie stehen zusammen und schauen auf die Zucchini.

Narrator:Es war kein Wettkampf mehr.

Panel 5:Die Gärtner gießen zusammen. Sie halten verschiedene Schläuche und Gießkannen. Das Wasser fließt über die Zucchini und die Beete. Alle arbeiten harmonisch zusammen.

Frau Müller: Zusammen geht's besser!

Panel 6:Totale auf die Kleingartenkolonie. Überall sieht man Gärtner, die zusammen arbeiten. Die Spannung ist weg. Ein neuer Spirit herrscht. Die Sonne scheint hell.

Narrator:Die Kleingartenkolonie war verändert.

PAGE 9

Panel 1:Ein paar Tage später. Die riesige Zucchini ist noch größer geworden. Sie überragt jetzt sogar die Gartenhütten. Alle Gärtner stehen darum herum und schauen bewundernd.

Narrator:Eine Woche später.

Panel 2:Ein Nachbar von außerhalb kommt durch das Tor der Kleingartenkolonie. Er schaut verwundert auf die riesige Zucchini. Seine Augen werden groß.

Besucher: Was... was ist das denn?

Panel 3:Helmut geht auf den Besucher zu und zeigt stolz auf die Zucchini. Sein Gesicht strahlt.

Helmut: Das ist unsere Zucchini! Die schönste der Stadt!

Panel 4:Alle Gärtner stehen stolz um die Zucchini herum. Sie schauen sich an und lächeln. Ein Gefühl von Zusammengehörigkeit und Stolz.

Gärtner 1: Wir haben sie zusammen gezogen!

Panel 5:Der Besucher schaut auf die Zucchini und dann auf die Gärtner. Ein Lächeln erscheint auf seinem Gesicht. Er versteht jetzt.

Besucher: Das ist... wunderschön.

Panel 6:Totale auf die Szene: Die riesige Zucchini im Zentrum. Alle Gärtner und der Besucher stehen darum herum. Die Kleingartenkolonie ist voller Leben und Harmonie. Die Sonne scheint hell.

Narrator:Die Zucchini war mehr als nur ein Gemüse.

PAGE 10

Panel 1:Abendlicht. Ein warmer Abend. Die Gärtner sitzen wieder zusammen auf Bänken und Stühlen. Sie unterhalten sich und lachen. Die Zucchini ist im Hintergrund sichtbar.

Herr Bergmann: Wer hätte das gedacht...

Panel 2:Frau Schmidt schaut auf die Zucchini und dann auf die anderen Gärtner. Ein weises Lächeln.

Frau Schmidt: Das Geheimnis war nicht die Zucchini. Es war die Zusammenarbeit.

Panel 3:Alle Gärtner schauen sich an und nicken. Sie verstehen jetzt wirklich.

Narrator:Sie hatten gelernt, was wichtig war.

Panel 4:Die Sonne geht unter. Ein goldenes und rotes Licht erfüllt den Himmel. Die Zucchini steht in diesem Licht wie ein Monument.

Narrator:An diesem Mittwochabend hatte sich alles geändert.

Panel 5:Nahaufnahme: Die Hände von Helmut, Gärtner 1, Frau Müller, Herr Klein und Herr Bergmann treffen sich in der Mitte. Sie legen ihre Hände übereinander. Ein Zeichen der Einheit.

Narrator:Nicht wegen einer Zucchini. Sondern wegen dem, was sie lehrte.

Panel 6:Totale auf die Kleingartenkolonie. Die Nacht bricht an. Lichter in den Gartenhütten gehen an. Die Zucchini steht im Mondlicht. Die Kolonie ist friedlich und lebendig. Ein neuer Anfang.

Narrator:Der Gießabend war vorbei. Aber die Freundschaft blieb.

▸ MORE LIKE THIS

KEEP READING

Turn this comic into a film